Das neue Steig-Finale ist da!
Was passiert, wenn man eine Handvoll Blogger, eine Wagenladung Influencer und jede Menge Wanderlustige auf die Strecke zwischen Kasel und Trier loslässt? Richtig: Die Speicherkarte ist voll, die Waden brennen ein bisschen, aber das Herz hüpft. Am Samstag, den 18. April, haben die Tourist-Information Ruwer und die TTM zur großen „Hashtag-Wanderung“ geladen, um das brandneue Finale des Saar-Hunsrück-Steigs einzuweihen.
Rapsgelb ist das neue Schwarz
Das Wetter hatte offensichtlich den „Sonne-Regler“ auf Anschlag gedreht. Passend dazu blühte der Raps so knallgelb um die Wette, dass man fast eine Sonnenbrille für die Knie brauchte. Der Startschuss in Ruwer fiel standesgemäß: Mit einem Glas Sekt vom Dominikaner Weingut C. von Nell-Breuning wurde erst mal auf die kommenden 10,8 Kilometer angestoßen. Hydrierung ist schließlich alles!
Gästeführer Florian Tanz sorgte dafür, dass auch der Kopf was zu tun bekam. Er erzählte von der römischen Wasserleitung – denn in Trier stolpert man ja bekanntlich spätestens alle zwei Meter über ein Weltkulturerbe.
Weinberge, Wald und WLAN-Momente
Lars vom Instagram-Kanal ExploreTrier brachte es beim Aufstieg auf den Punkt: „Trier ist Vielfalt pur!“ Von steilen Felsen bis zu tiefen Wäldern ist alles dabei – und das direkt vor der Haustür. Die Truppe wanderte über die Höhenzüge mit Panoramablicken, die so schön waren, dass selbst die hartgesottensten Influencer kurz vergaßen, welcher Filter am besten passt.
Das Beste am neuen Ende der Etappe: Man landet nicht irgendwo im Nirgendwo, sondern direkt am Trierer Hauptbahnhof. Dank der Unterstützung des VRT (Verkehrsverbund Region Trier) konnten alle testen, wie entspannt man mit Bus und Bahn zwischen Kasel und Trier pendeln kann. Nachhaltig wandern? Check!
Saftschubser und Riesling-Ritter
Keine Wanderung in unserer Region ohne flüssiges Gold! Bei einer Vergleichsweinprobe durften die Erwachsenen Rieslinge von Ruwer und Mosel duellieren lassen. Und der Nachwuchs? Die Kids wurden zu Profi-Sommeliers befördert und testeten Traubensäfte auf Farbe, Süße und „Schwenkbarkeit“. Urteil: Begeisterung auf ganzer Linie!
Nach einem herzhaften Winzerbuffet im Gut Avelsbach, untermalt von spannenden Storys von Natur-Experte Ralf Richardt, stand fest: Diese Tour ist mehr als nur Kilometerfressen. Janina vom Blog Wandercroissant (die extra angereist war) schwärmte besonders von den kleinen, stillen Momenten, an denen man einfach mal stehen bleibt und tief durchatmet.
Unser Fazit für ALLES TRIER: Das neue Finale des Saar-Hunsrück-Steigs ist die perfekte Mischung aus römischer Geschichte, Weingenuss und „Einfach-mal-die-Seele-baumeln-lassen“. Packt die Wanderschuhe ein – Trier zeigt sich hier von seiner allerschönsten Seite!
Foto: Trier Tourismus und Marketing GmbH
